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Autor: Erik Reich

Leitungswasser: Wie gut ist es denn?

Prof. Wassermann, Leiter des Toxikologischen Instituts, der Uni Kiel, wies darauf hin, dass bis zu 2.000 verschiedene Rückstandsstoffe aus der chemischen Industrie im Leitungswasser zu finden sind, während in der Trinkwasserverordnung nur ca. 50 Stoffe bzwStoffgruppen aufgelistet und untersucht werden. Aber als in den letzten Jahren sogar einige Werte nicht mehr eingehalten werden konnten, wurden die Grenzwerte nach oben geschoben. (Zitat aus „Wasser und Salz“ von Dr. Med. Barbara Hendel)

Grenzwerte stellen politisch ausgehandelte Kompromisse zwischen ökologisch und gesundheitlich Gebotenem, technisch Möglichem, finanziell Tragbarem, wirtschaftlich und politisch Vertretbarem dar. Die Klärwerke geben natürlich ihr Bestes, wobei in der Trinkwasserverordnung nur ca. 50 Stoffe bzw. Stoffgruppen aufgelistet und untersucht werden.



Ein weiteres Problem ist die regional unterschiedliche Verkalkung unseres Leitungswassers. Wie bei alten Rohrleitungen, so setzt sich der Kalk auch in unseren Arterien fest: laut Dr. Walker nimmt der Mensch im laufe seines Lebens ca. 80 – 120 kg Kalk mit dem Trinkwasser zu sich.

Die Gebrüder Mayo, (USA), sehen die Folgen von kalkhaltigem „hartem“ Wasser noch dramatischer: „Hartes Wasser ist die geheime Ursache für viele, wenn nicht fast alle Krankheiten“ (Behinderung des Stoffwechsels).